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Das Bild zeigt Schmölln mit der Ansicht des Marktplatzes von oben. Das Bild zeigt Schmölln mit der Ansicht des Marktplatzes von oben.

SPD
Schmölln-Gößnitz

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Auf dieser Seite wollen wir uns als Ortsverein Schmölln-Gößnitz vorstellen und über unsere Arbeit in den städtischen Gremien in Schmölln und Gößnitz informieren. Erfahren Sie mehr über unser Engagement und die Umsetzung unserer Ziele in Schmölln und in Gößnitz.

AKTUELLES

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SPD-Antrag zur Stärkung von Sicherheit und Ordnung im Stadtgebiet findet keine Mehrheit

 In der 19. Sitzung des Stadtrates am 26. März 2026 wurden mehrere wichtige Beschlüsse gefasst. So stimmte der Stadtrat unter anderem der Sanierung des Kunstrasens in Schmölln sowie einer Änderung der Hauptsatzung zu. Zudem wurde der Beschluss B0557/2021, in Schmölln besser bekannt unter dem Projektnamen „El Boton“, auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Einigkeit bestand auch darin, mögliche Investitionen im Bereich des Tatami für eine Förderung nach dem Investitionsgesetz Kohleregionen anzumelden. 

Keine Mehrheit fand hingegen ein Antrag der SPD-Fraktion zur Analyse der Personalsituation im Ordnungsamt, speziell im Sachgebiet Ordnungsangelegenheiten. Ziel des Antrags war es, den Außendienst des Vollzugspersonals zu stärken, um das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Nachdem im Hauptausschuss Kritik an einer unklaren Zielsetzung geäußert worden war, überarbeitete die SPD-Fraktion ihren Antrag und stellte das Ziel einer stärkeren Außendienstpräsenz ausdrücklich in den Mittelpunkt. Zudem wurden die Fraktionsvorsitzenden kontaktiert, um Möglichkeiten für einen Kompromiss auszuloten. Mit Ausnahme einer Absage durch die Fraktion Bürger für Schmölln kam es jedoch zu keinen weiterführenden Gesprächen. 

Gleichzeitig wird im Stadtrat seit Monaten fraktionsübergreifend und aus der Bürgerschaft immer wieder auf Probleme wie zunehmende Vermüllung, insbesondere im Bereich des Marktes und des Brauereiteichs, sowie auf ein nachlassendes Sicherheitsgefühl hingewiesen. Diese wiederkehrenden Debatten waren unter anderem der Anlass für die SPD-Fraktion, das Thema mit einem konkreten Antrag aufzugreifen und Handlungsmöglichkeiten vorzuschlagen. 

Vor diesem Hintergrund zeigt sich die SPD-Fraktion umso kritischer gegenüber dem Abstimmungsverhalten der Mehrheit. Die Fraktionsvorsitzenden von CDU, Wählervereinigung für das neue Schmölln und Bürger für Schmölln lehnten in ihren Wortbeiträgen den Antrag ab und verwiesen unter anderem auf ihr Vertrauen in die Arbeit der Stadtverwaltung sowie auf Zweifel an der Zielklarheit des Antrags. Und dass, obwohl die Zielsetzung extra nach der kurzen Debatte im Hauptausschusssitzung klarer hervorgehoben wurde. 

Lediglich sechs Stadtratsmitglieder stimmten für den Vorschlag der SPD-Fraktion. 

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Jonas Kießhauer äußerte sich dazu: „Ich bin natürlich enttäuscht, dass gerade die Fraktionen, die immer wieder monieren, dass das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger nachlässt, einem Antrag für mehr Sicherheit widersprechen.“ 

Mit Blick auf die Debatte im Stadtrat ergänzte er: „Umso erstaunter war ich über die Redebeiträge, in denen ein sehr großes Vertrauen in die Stadtverwaltung zum Ausdruck kam. Das steht aus meiner Sicht im Gegensatz zu anderen laufenden Entscheidungen, bei denen die Verwaltung intensiv kontrolliert werden soll.“


Fraktion vor Ort – FreiRaum 22 zeigt, was Engagement bewegen kann 

Manchmal entstehen die besten Ideen nicht durch Beschlüsse, sondern durch Menschen, die einfach anfangen. Genau das zeigt sich derzeit eindrucksvoll in Schmölln: Dort, wo noch vor wenigen Monaten ein leerstehendes Ladengeschäft war, wächst mit dem FreiRaum 22 ein lebendiger Ort der Begegnung. 

Die SPD-Fraktion Schmölln hat sich am 23. März 2026 vor Ort ein Bild von der weiteren Entwicklung des Projekts gemacht. Und schnell wurde klar: Hier ist etwas entstanden, das weit über einen gewöhnlichen Treffpunkt hinausgeht. Mit viel Eigeninitiative, Kreativität und unzähligen ehrenamtlichen Stunden haben Engagierte einen Raum geschaffen, der Menschen zusammenbringt. 

Heute finden sich im FreiRaum 22 nicht nur eine Vortrags- und Präsentationsecke, sondern auch eine gemütliche Gesprächslounge, eine Tauschbörse, eine Bastelecke sowie Bereiche für Bewegung und gemeinschaftliche Aktivitäten. Wände wurden neu gestaltet, Räume umgebaut und damalige Visionen verwirklicht. 

Besonders bemerkenswert ist dabei die Entstehungsgeschichte: Im November fand das Projekt im Stadtrat keine Mehrheit für eine städtische Förderung. Die damalige Entscheidung war für alle zunächst ein Rückschlag. Doch anstatt aufzugeben, haben die Beteiligten weitergemacht. Mit Unterstützung durch den Verein Initiative Straßenfest e.V., Stiftungsgelder und viel persönlichen Einsatz konnte das Projekt wachsen. Inzwischen besteht sogar ein unbefristeter Mietvertrag, was ein starkes Signal für die Zukunft einer aktiven Stadt ist. 

Für Kai-Uwe Lenz ist diese Entwicklung beeindruckend: „Es ist klasse zu sehen, wie hier etwas entsteht, das von so vielen Menschen getragen wird. Dieses Engagement verdient großen Respekt und nach der offiziellen Eröffnung vor allem viele Besucherinnen und Besucher.“ 

Noch steht eine letzte Hürde bevor: Die notwendige Nutzungsänderung des Gebäudes wird derzeit beim Bauamt des Landratsamtes bearbeitet. Doch auch davon lassen sich die Engagierten nicht bremsen. Im Gegenteil, die Planungen für ein vielfältiges Programm laufen bereits auf Hochtouren. Ziel ist es, einen offenen Ort zu schaffen, an dem sich Menschen begegnen, austauschen und gemeinsam Zeit verbringen können. 

Auch Jonas Kießhauer als Fraktionsvorsitzender zeigte sich beim Besuch beeindruckt und resümierte: 

„Eure Arbeit hier ist ein starkes Zeichen dafür, was möglich ist, wenn Menschen an eine Idee glauben und gemeinsam anpacken. Hier entsteht etwas, das unserer Stadt guttut. Der FreiRaum 22 zeigt damit eindrucksvoll, dass gute Ideen nicht an fehlender politischer Unterstützung scheitern müssen. Gleichzeitig sollte uns das zu denken geben: Solche Projekte verdienen eigentlich Rückenwind, nicht Gegenwind.“ 

Als Zeichen ihrer Anerkennung und persönlichen Unterstützung überreichten die SPD-Fraktionsmitglieder zum Abschluss ihres Besuchs einen Spendenscheck in Höhe von 150 Euro. 

Der FreiRaum 22 steht damit beispielhaft für das, was eine moderne Stadt lebendig macht: Menschen mit Ideen, Mut und dem Willen, etwas zu verändern. Schmölln kann stolz auf dieses Engagement sein. 


Faktenbasiert durch die Schmöllner Kommunalpolitik – 01-2025

Wir starten mit einem neuen Format – dem Faktencheck. Aufgrund immer wieder auftretender falscher Behauptungen rund um die Kommunalpolitik in Schmölln, haben wir uns als Stadtratsfraktion für solch ein neues Format entschieden. So wollen wir auch in Zukunft unbewiesene, öffentliche Behauptungen faktenbasiert klarstellen und für mehr Transparenz sorgen.


Durchführung einer Schmöllner Jugendbefragung beschlossen

Der Stadtrat der Stadt Schmölln hat in seiner Sitzung am 26.09.2024 auf Initiative der SPD-Fraktion die Durchführung einer Jugendbefragung an den Schulen im städtischen Gebiet verabschiedet. 

„Aktive Jugendarbeit ist essenziell für die Attraktivität unserer Stadt, dem dürfen wir uns nicht verschließen“, äußerte Jonas Kießhauer, jüngstes Stadtratsmitglied, bei seiner Präsentation der Beschlussvorlage. 

Befragt werden sollen sowohl Grundschüler als auch Kinder und Jugendliche weiterführender Schulen. Ziel ist es Erkenntnisse über die Nutzung bestehender Möglichkeiten und Räume der Freizeitgestaltung zu gewinnen. Außerdem sollen die Wünsche und Bedürfnisse der jungen BürgerInnen in Bezug auf diese Räume und auf noch fehlende Möglichkeiten in Erfahrung gebracht werden.

Die Ergebnisse werden dem Stadtrat dann als Grundlage für eine priorisierte Bedarfsplanung dienen.

 „Nur wenn wir die Kinder und Jugendlichen aktiv beteiligen und auf sie hören, können wir Akzeptanz für unsere Arbeit erhalten“, so Kießhauer weiter. Franktionsvorsitzende Ilka Jetschny fügt hinzu: „Besonders freut uns das rege Interesse der anderen Fraktionen an diesem Vorhaben. Das zeigt uns, dass wir hier auf einem richtigen Weg sind.“